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Press­e­in­for­ma­ti­on

Ol­den­burg, 18. Juni 2014

BISS un­ter­stützt die Würt­tem­ber­gi­sche beim Ein­stieg in die Um­set­zung von BiPRO-Nor­men

Die Da­ten der Würt­tem­ber­gi­schen (ent)­spre­chen in Zu­kunft BiPRO

 

Die Würt­tem­ber­gi­sche Ver­triebs­ser­vice Gm­bH, Teil des Vor­sor­ge-S­pe­zia­lis­ten Wüs­ten­rot&Würt­tem­ber­gi­sche, hat 2013 an­ge­regt, den Da­ten­aus­tausch künf­tig nach BiPRO-Stan­dards zu er­mög­li­chen. In ei­ner gründ­li­chen Markt­be­wer­tung ent­schied sich die Würt­tem­ber­gi­sche für die Um­set­zungs­un­ter­stüt­zung durch die BISS. In der ers­ten Pha­se wur­den Ta­ri­fie­rungs-, An­ge­bots- und An­trags­pro­zes­se in Le­ben und Kran­ken er­folg­reich rea­li­siert. Nach den ers­ten po­si­ti­ven Er­fah­run­gen sind nun wei­te­re Um­set­zun­gen von BiPRO-Nor­men ge­plant.

Die ef­fi­zi­en­te Ab­wick­lung des Da­ten­ver­kehrs zwi­schen der Würt­tem­ber­gi­schen und ih­ren Ge­schäfts­part­nern ist von bei­der­sei­ti­gem In­ter­es­se. Die Ein­füh­rung von Webser­vices nach den Da­ten­stan­dards des BiPRO setzt sich in die­sem Zu­sam­men­hang im­mer mehr durch. Doch wer meint, dass die Ein­füh­rung von Stan­dards ein stan­dar­di­sier­tes Vor­ge­hen er­laubt, sieht sich ge­täuscht. Es ist im Vor­feld eine Rei­he von un­ter­neh­mens­spe­zi­fi­schen Fra­gen zu be­ant­wor­ten: Wie weit soll der Stan­dard zum Bei­spiel in die in­ter­ne IT-Land­schaft hin­ein rei­chen? Mit wel­chen Ver­sio­nen des Stan­dards ar­bei­tet man sinn­vol­ler­wei­se? Wie kann ein sol­ches Pro­jekt schnell, kos­ten­güns­tig und mit mög­lichst ge­rin­ger in­ter­ner Ka­pa­zi­täts­be­las­tung um­ge­setzt wer­den?

Die un­ter­neh­mens­spe­zi­fisch rich­ti­ge Beant­wor­tung die­ser Fra­gen er­for­dert nicht nur um­fang­rei­che Kennt­nis­se der BiPRO-Nor­men, son­dern auch der Ver­si­che­rungs­pro­zes­se und der IT-Um­set­zungs­op­tio­nen.

"Durch den Rück­griff auf be­reits be­ste­hen­de Kom­po­nen­ten un­se­res Soft­wa­re-Fra­me­works konn­ten Kos­ten und Durch­lauf­zei­ten deut­lich re­du­ziert wer­den und die Op­ti­on der Würt­tem­ber­gi­schen, die wei­te­re Ent­wick­lung und Pfle­ge selbst durch­zu­füh­ren, bleibt er­hal­ten", er­läu­tert Matt­hi­as Brauch, Lei­ter der BISS Soft­wa­re­ent­wick­lung und gleich­zei­tig Spre­cher des Tech­ni­schen Aus­schus­ses des BiPRO, der das Pro­jekt von an An­fang an be­glei­te­te.

"Da BiPRO-Stan­dards noch nicht alle Pro­zess­schrit­te im Ver­trieb, wie bei­spiels­wei­se die elek­tro­ni­sche Un­ter­schrift, ab­de­cken", sagt Dr. Phil­ipp Kor­do­wich, Pro­jekt­ver­ant­wort­li­cher der W&W In­for­ma­tik Gm­bH, "sind fle­xi­ble und wei­ter­ent­wick­lungs­fä­hi­ge Lö­sun­gen be­son­ders wich­tig." Nach die­sen ers­ten po­si­ti­ven Er­fah­run­gen plant die Würt­tem­ber­gi­sche die Ein­füh­rung wei­te­rer BiPRO-Stan­dards, da­mit im­mer mehr Da­ten des Un­ter­neh­mens im BiPRO-For­mat zur Ver­fü­gung ste­hen.

Im "Forum An­wen­der & Ent­wick­ler" auf dem nächs­ten BiPRO-Tag wird Matt­hi­as Brauch am 26. Juni aus sei­nen Er­fah­run­gen be­rich­ten und auf­zei­gen, wie un­ter Berück­sich­ti­gung vor­han­de­ner In­fra­struk­tu­ren und Sys­te­me er­folg­reich BiPRO-Pro­jek­te rea­li­siert wer­den kön­nen. Das voll­stän­di­ge Pro­gramm und eine Mög­lich­keit zur An­mel­dung fin­den sich auf der BiPRO-Web­si­te un­ter htt­p://ww­w.­bi­pro.­net .